Der Boxer und sein Wesen...
Deutscher Boxer: - kurzer Überblick. (Weiteres ausführlich unter:
Boxerstandard)
- Familie: Canidae (Hundeartige)
- Ordnung: Carnivora (Raubtiere)
- Klasse: Mammalia (Säugetiere)
Der Boxer ist ein typischer Familienhund. Er ist Fremden gegenüber misstrauisch und ist somit auch als Wachhund einsetzbar. Er ist freundlich, intelligent, spontan und besonders lernfähig. Ein Boxer ist feinfühlig und will "verstanden" werden. Meist ist er sehr ungestüm und anhänglich bei bekannten Personen. Er sucht auch gern den Körperkontakt und stößt andere Hunde und Menschen an, um sie zum Spiel zu animieren. Leider verstehen dies nicht alle anderen Hunde (oder auch Menschen) richtig und fühlen sich eher angegriffen. Boxer sind ausgesprochen ruhige Hunde, die auch die Nerven behalten, wenn es hektisch oder laut wird. Er ist treu und ohne Falschheit, verspielt und ohne Hinterlist.
Boxer können gut mit Kindern umgehen. Allerdings sollte man ihn erst an Kinder gewöhnen und ihn nicht mit Kleinkindern allein lassen. (Siehe auch: Sicherheitsregeln im Umgang mit dem Hund) Bei entsprechender Prägung und Erziehung können Boxer auch gut mit anderen Artgenossen oder anderen Haustieren auskommen. Der Boxer braucht viel Bewegung im Freien. Er ist ein extrem verspielter Hund. Im Spiel kann er seine Fähigkeiten optimal trainieren. Er entwickelt auch eine Vorliebe für seine liebsten Spielzeuge, auch wenn sie noch so abgelutscht und kaputt sind.
Der Boxer ist als "Gebrauchshund" gezüchtet worden, d.h. er lernt einmal bestimmte Abläufe und kann dann diese selbständig durchlaufen. Er ist ein schnell lernender Hund! Einsetzen kann man den Boxer als Familienhund, Wachhund oder als Diensthund. Da er sehr gelehrig ist und über einen besonders gut ausgprägten Geruchssinn verfügt, wird er auch als Lawinen- Rauschgift- oder Rettungshund eingesetzt.
Weiße Boxer / Schwarze Boxer entspringen einer Vererbungslinie weißer, bzw. schwarzer Boxer aus früheren Züchtungen. Sie leiden nicht, wie oft angenommen, an einer Krankheit, oder haben einen Gendefekt, wie oft fälschlicher Weise behauptet wird. Man sieht sie inzwischen häufiger.






