Kurioses vom Boxer, (... und anderen Hunderassen)
Brunnenanlage mit vielen Bronzeplastiken von Professor Joachim Jastram und Reinhard Dietrich.
Jastram ist ein geborener Rostocker Bildhauer. (*1928)
Der Brunnen enstand 1980. - Nach fast dreißig Jahren erfolgte die Sanierung, da der Brunnen Probleme beim "Wasserlassen" hatte.
Im Stadtjargon wird der Brunnen oftmals "Pornobrunnen" genannt, auf Grund seiner vielen Skulpturen.
(Rechts im Bild: Zwei spielende Boxer)
Der Boxer Brandy aus Michigan, USA, hat in der bekannten TV-Sendung "Ripley's believe it or not" die längste Hundezunge der Welt präsentiert. Sie kommt ingesamt auf eine Länge von etwa 43 Zentimetern, umgerchnet 17 Inch.
Obwohl Brandy keine wirklichen Hundetricks kann, führte ihre Besitzerin dennoch einige besondere "Tricks" in der TV-Show vor. Sie ließ den Hund aus einer etwa 30 Zentimeter entfernten Schüssel Pudding essen.
Brandy hat sogar eine eigene Website. Die Besitzerin gab ebenfalls an, dass der Boxer bereits seit sechs Jahren ein Teil der Familie sei.
(Quelle: Guinness World Records Buch 2009, das am 6. September 2008 in den Handel kam.)
Boxerhund Apollo (6 1/2 Jahre) reagierte zwar gelegentlich etwas empfindlich auf seine Mahlzeiten, doch sein Appetit war lange nicht besorgniserregend. In letzter Zeit allerdings schien das Tier akut krank, erbrach sich öfter und wollte nichts mehr trinken. Also packte sein Herrchen, der Sägewerksbesitzer Magnus Mellgren, den Vierbeiner ins Auto und fuhr mit Vollgas zum Tierkrankenhaus im schwedischen Östersund.
Was sich da im Magen des Hundes fand, war eigentlich nicht für den Verzehr geeignet. Die Röntgenbilder offenbarten einen großen Fremdkörper im Magensack, der wie ein Vogel aussah und wie ein Korken in der unteren Magenöffnung festsaß. Apollo hatte eine Ente aus Gummi verschluckt - fünf (!) Jahre vor seiner Eil-Einweisung ins Tierkrankenhaus. Ein Jahr war der Boxer damals alt, als er das Quietschetier einfach verschlang. In dieser unglaublich langen Zeit hatte sein Verdauungssystem vergeblich versucht, den Fremdkörper zu beherrschen, doch die Magensäfte des Hundes konnten dem Gummitier kaum zu Leibe rücken.
Tierarzt Dr. Peder Johansson entband Apollo schließlich von seinem "Embryo", sozusagen per Kaiserschnitt, und konstatierte ungläubig: "Während meiner 30 Jahre langen Zeit als Veterinär habe ich sowas noch nicht erlebt." Die einst farbenfrohe Ente, die da zu Tage kam, muss offensichtlich von hoher Qualität gewesen sein. Sie war immer noch fünf Zentimeter groß , hatte lediglich ihre Farbe von gelb auf schwarz verändert. Allerdings: Der Weichmacher war raus, sie war steinhart geworden und das Quietschen war ihr im Lauf der Jahre vergangen.
Apollo Mellgren, der Boxer aus Landsom, darf sich über die glückliche Entbindung freuen. Nach einer kurzen nachoperativen Diät kann er sein Fresschen nun ohne Beschwerden verdrücken. Die Ente steht als Souvenier zu Hause im Regal, allerdings für den Hund unerreichbar.
Schweriner Volkszeitung (SVZ) / Samstag/Sonntag, 4./5. Juni 2005







