Boxerwelpen



VDH-LOGO

FCI-LOGO

VDH-LOGO Mecklenburg-Vorpommern

Drei Boxer im Wandel - Link zum Boxer-Klub e.V. - Sitz München

Eine Initiative des Boxer-Klub /  >> ** BOXER IN NOT ** <<  / Geben Sie einer Samtschnauze ein zu Hause

Was sind Pitbulls ?

Laut Mitteilung des Innenministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden in der Hundehalterverordnung des Landes alle Molosserrassen von der Kennzeichnung als gefährliche welpe Hunderassen gestrichen. Damit entfallen für diese Rassen die sogenannten Kampfhundesteuern und die Pflicht zu Wesens- bzw. Sachkundeprüfungen. Hundehalterverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 04.07.2000.

In der Politik wird immer wieder der so genannte "Kampfhund" erwähnt. Doch welche Hunde darf man wirklich als Kampfhunde bezeichnen? In der Kynologie weiß man, dass über die Jahrhunderte verschiedene Typen von Hunden gezüchtet worden sind. Die verschiedenen Rassen sind durch gezielte Auswahl ihrer Erbanlagen für bestimmte Aufgaben gezüchtet worden. Daraus resultieren , etwas vereinfacht dargestellt, Schutz-, Haus-, Hof-, Jagd-, Wind-, Gebrauchs- und Gesellschaftshunde.

Auch Terrier hatten ein ursprüngliches Zuchtziel. Sie sollten Ställe und Kornspeicher von Ratten, Mäusen und anderem Raubwild zu säubern – die Hunde bissen diese kurzerhand tot. Der Bulldog wiederum wurde als furchtloser Kämpfer mit Bullen eingesetzt. Der Bullterrier, eine Kreuzung aus Bulldog und Terrier vereinigte den Mut beider Rassen in sich. Um einen so genannten "Pit Bull Terrier" zu züchten, suchte man besonders draufgängerische, aggressive Hunde für die Weiterzucht aus. "Pit" bedeutet Kampfgrube oder Kampfarena, wo die - allerdings damals schon verbotenen - Hundekämpfe stattfanden.

FCI-Logo

Die Fédération Cynologique Internationale, FCI, die weltweite Dachorganisation aller Zuchtverbände, erkennt den Pit Bull Terrier nicht als eigenständige Rasse an. Da sie ursprünglich nur für den "Pit" gezüchtet wurden, bezeichnet man diese Hunde zu Recht als "Kampfhunde". Im vorletzten Jahrhundert sind englische Staffordshire Bull Terrier nach Amerika gekommen, wo man diese größer als ihre englischen Ahnen zu züchten begann und fortan "American Staffordshire Terrier" nannte. Diese Rasse wurde hauptsächlich für Ausstellungen gezüchtet. Sie gelten als besonders kinderlieb. Zusammenfassend bedeutet dies, dass nicht jeder Bullterrier heute noch als Kampfhund bezeichnet werden kann.