Schutzdienst
Der Schutzdienst oder auch "Mann-Arbeit" genannt,
ist der umstrittenste Teil des Hundesports. ( Obedience ist in Großbritannien ein Ersatz für den "Schutzhundesport" wie er in Deutschland ausgeübt wird, weil dieser dort verboten ist. Deswegen gleichen viele Elemente der Gehorsamsübungen denen des Schutzdienstes.)
Es handelt sich dabei nicht um die Ausbildung zum "zum Beißen". In der heutigen Zeit wird kein Hund von Zivilpersonen zum "Schutzhund" im wahrsten Sinne des Wortes ausgebildet. Der Begriff "Schutzhund" ist ein Überbleibsel aus den Anfängen
des Hundesports vor ca. 100 Jahren.
Hunde in unserer heutigen Zeit brauchen nicht mehr wie ihre Vorfahren, ihre Beute aufspüren, jagen und gegebenenfalls vor Artgenossen verteidigen. Mit dem kontrollierten Schutzdienst (!)
auf dem Übungsplatz können wir dem Hund etwas bieten, was seinen angeborenen Trieben entspricht. Hier darf der Hund Beute machen und kämpfen, was seinem Naturell entspricht. Das Kämpfen um die Beute (den Beißarm) und der Sieg über den Figuranten (Schutzdiensthelfer) wecken in dem Tier in keinster Weise Aggressivität (!) gegen den Sozialkumpanen "Mensch".
In der Schutzhundprüfung
werden in erster Linie Gehorsam, Nervenstärke und die Selbstbeherrschung des Hundes in Belastungssituationen überprüft. "Unkontrollierbare" Hunde haben bei einer solchen Prüfung gar keine Chance!
Der Helfer im Schutzdienst unserer
Gruppe ist T. Dietrich (unser Ausbildungs- wart) Er ist seit vielen Jahren aktiver Hundeführer, Schutzdiensthelfer, Ausbilder und Züchter. Er arbeitete bereits erfolgreich in verschiedenen Ortsgruppen des BK.







